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Reger, Bunk und die Walcker-Orgeln in St. Reinoldi

Die beiden Orgeln, die im letzten Jahrhundert in der Reinoldikirche erklangen, wurden im Abstand von knapp 50 Jahren gebaut. Die Disposition der großen Orgel von 1909 wurde von Carl Holtschneider entworfen und dann von der Firma Walcker in Ludwigsburg realisiert. Das Instrument im Stil der elsässischen Orgelreform galt in der Fachwelt als richtungsweisend für die… Weiter »

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Die Dortmunder Kantorei

Im Herbst 1947 bildet Gerhard Trubel (1917-2004), der an der Landeskirchenmusikschule in Dortmund angehende Kirchenmusiker unterrichtet, aus Schülern dieser Einrichtung und einigen „geliehenen Stimmen“ einen kleinen leistungsfähigen Chor, mit dem er anspruchsvolle historische und zeitgenössische Werke der Kirchenmusik einstudiert. Bereits am 21. Dezember des Gründungsjahres gibt der Chor in der evangelischen Kirche in Opherdicke sein… Weiter »

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Gerard Bunk begegnet Max Reger

Im Mai 1910, anlässlich des Max-Reger-Festes in Dortmund, spielt Gerard Bunk erstmals auf der großen Orgel in der Reinoldikirche. Die gewaltige Orgel mit ihren 5 Manualen und 107 klingenden Stimmen war im Jahr zuvor von der Firma Walcker gebaut worden. Als sich Bunk auf das Konzert vorbereitet, kommt plötzlich Max Reger persönlich auf die Orgelempore…. Weiter »

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„Dem kirchenmusikalischen Amt wieder Würde geben“ Zur Geschichte der Kirchenmusikschule in Dortmund

Als mit der Weimarer Verfassung der kirchliche Einfluss auf die Lehrerausbildung und den Schulbereich abnimmt, geht auch die kirchenmusikalische Ausbildung der Lehrer zurück. Die traditionelle Personalunion von (Musik-)Lehrer und Organist bzw. Kantor bröckelt, sodass die Kirchen eigene Anstrengungen unternehmen müssen, um die Qualität und den Fortbestand der Kirchenmusik zu sichern. In Westfalen setzt sich vor… Weiter »

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400 Jahre Deutsche Messe

Die beiden Kirchengesangvereine von Westfalen und Rheinland veranstalten vom 6. bis 9. April 1926 in Dortmund den Westfälisch-Rheinischen Kongress für evangelische Kirchenmusik. Anlass ist das 400jährige Jubiläum von Luthers Deutscher Messe. Auf dem Programm stehen Vorträge und Konzerte. Der Dortmunder Bach-Verein unter der Leitung von Gerard Bunk und der Madrigal-Chor unter Carl Holtschneider singen Werke… Weiter »

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Gerard Bunk – ein Ausnahmeorganist

Gerard Bunk (1892-1958) hat die Dortmunder Kirchenmusik im 20. Jahrhundert maßgeblich geprägt. Durch seine Orgelfeierstunden an St. Reinoldi und seine Kompositionen genießt er auch überregional einen hervorragenden Ruf. Er veranstaltet mehr als 500 Kirchenmusiken an der Reinoldikirche. Näheres in „Evangelisch in Dortmund“, S. 107ff.

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Chöre und Kirchenmusiker aus dem ganzen Land in Dortmund

Vom 6. bis 8. Juni 1931 veranstaltet der „Evangelische Kirchengesangverein für Deutschland“ den 32. Kirchengesangstag in Dortmund. Im Eröffnungsgottesdienst in der Reinoldikirche hält Generalsuperintendent D. Gennrich, Königsberg, die Predigt, an der Orgel Gerard Bunk. Die vereinigten Posaunenchöre musizieren unter der Leitung von Johannes Kuhlo auf dem Alten Markt. Am Sonntagvormittag finden in allen evangelischen Innenstadtkirchen… Weiter »

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„Weiß ist zu feierlich“ – Gottesdienste während des Kirchentages 1963

Als Vorsitzender des entsprechenden Fachausschusses berichtet Pfarrer Dr. Klaus von Stieglitz nach Abschluss des Kirchentages ausführlich über den Vorbereitungs- und Abstimmungsprozess. Er würzt seinen akribischen Bericht, den wir hier auszugsweise einstellen, mit einer Prise Humor. Der ökumenische Charakter des Eröffnungsgottesdienstes ist ihm sehr wichtig. Die Mitwirkenden aus der Ökumene sollen jedoch keine Statistenrolle übernehmen: Auf… Weiter »

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Ein vaste Borch js unse GOdt…

Die ersten Dortmunder Gesangbücher erschienen in niederdeutscher Mundart. So auch Luthers Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ im Gesangbuch von 1585. Der Text ist abgedruckt in Max Kullak: Westfälische Kirchengeschichte, Leipzig 1926, S. 29. In diesem Büchlein hat sich ein Druckfehler  eingeschlichen: In Strophe 3, Zeile 3  steht irrtümlich „früchte“ statt „fürchte“.

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66 Jahre ein treuer Lehrer, Organist und Küster

In der Chronik für das Kirchspiel Brechten von Pfarrer Broelemann aus dem Jahr 1822 findet sich der Nachruf auf den Schullehrer, Organisten und Küster Johann Diederich Schmüling. Noch im Ruhestand hat er der Gemeinde ein „erbauliches Beispiel“ gegeben: 66 Jahre lang ein ordentlicher Beamter