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Weit mehr als Almosen – Schenkungen und Vermächtnisse

Das Kirchliche Amtsblatt des Königlichen Konsistoriums Westfalen in Münster veröffentlicht regelmäßig Schenkungen und Vermächtnisse, die Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen von ihren Gemeindegliedern oder auch von Firmen erhalten haben. So auch im Jahr 1897. Selbst die Konfirmanden tragen mit ihren Spenden zur Ausstattung der Kirchen und in Mengede sogar zum Bau des Krankenhauses bei.

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Kirchentage in Dortmund

Die Kirchentage 1963 und 1991 skizziert Matthias Dudde in „Evangelisch in Dortmund 1517 bis 2017“, S. 317ff. Der 11. Deutsche Evangelische Kirchentag fand vom 24. bis 28. Juli 1963 in Dortmund statt. Im offiziellen Dokumentationsband zu diesem Kirchentag bemerkt Friedbert Lorenz in seinem Vorwort: „Ein Kirchentag verläuft anders, als es diejenigen erwarten, die ihn planen… Weiter »

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„Weiß ist zu feierlich“ – Gottesdienste während des Kirchentages 1963

Als Vorsitzender des entsprechenden Fachausschusses berichtet Pfarrer Dr. Klaus von Stieglitz nach Abschluss des Kirchentages ausführlich über den Vorbereitungs- und Abstimmungsprozess. Er würzt seinen akribischen Bericht, den wir hier auszugsweise einstellen, mit einer Prise Humor. Der ökumenische Charakter des Eröffnungsgottesdienstes ist ihm sehr wichtig. Die Mitwirkenden aus der Ökumene sollen jedoch keine Statistenrolle übernehmen: Auf… Weiter »

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„Als der Tod an den Türen unserer Häuser rüttelte “ – Hans-Joachim Iwand in Dortmund

Der bekannte lutherische Theologe und Vertreter der Bekennenden Kirche kommt im Oktober 1937 nach Dortmund. Hier wirkt er bis 1945 – als Pastor der Mariengemeinde. Daneben engagiert er sich weiterhin in der Bekennenden Kirche,verfasst Publikationen und schreibt Briefe, die ein Licht auf die Kriegsfolgen für die Zivilbevölkerung werfen. Im Kriegsjahr 1943 schildert Iwand in einer… Weiter »

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Konfirmation für bitterarme Jungen – 1824 in Brackel

Die Lehrer Koch und Scheuse beschweren sich über Pastor Scherz in Brackel, der im Jahr 1824 drei „Knaben“ konfirmiert habe, die kaum lesen und schreiben konnten. Pastor Scherz rechtfertigt seine Entscheidung damit, dass es sich um Kinder armer Tagelöhner und kranker, verarmter Wittwen handele, die von ihren Eltern hätten notwendig „vermietet“ werden müssen, um das… Weiter »

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Kirchentagsvorbereitung 1963

Fünf Monate vor dem Kirchentag findet in Dortmund eine „Rüstwoche“ zur Vorbereitung statt. In diesem Rahmen beschreibt Kirchentagspräsident Reinold von Thadden-Trieglaff den Erosionsprozess, in dem sich die Volkskirche befindet. Er sieht zwischen Ost und West eine „Gemeinsamkeit des Unglaubens“, mit der sich die Kirche auseinanderzusetzen hat. Der Evangelische Kirchentag als  Bruderschaft von Christen muss in… Weiter »

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Jahrbücher und Heimatkalender

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts geben die Evangelischen Gemeinden in Dortmund ein Jahrbuch heraus, das über das kirchliche Leben informiert. Namentlich zeichnen zunächst Kirchenrendant Keller und Gemeindesekretär Hoetmar verantwortlich. Das Titelblatt des Büchleins aus dem Kriegsjahr 1918 ist geprägt von vaterländischer Gesinnung und Kriegssymbolik. Zwei Jahre später gibt sich die Titelseite wieder sehr… Weiter »

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Alte jüdische Heiligtümer – 1711 erschienen

Zu den historischen Raritäten, die in der Bibliothek des Kirchenkreises verwahrt werden, gehört ein gut erhaltenes Exemplar des Buches von Johann Lund: Die Alten Jüdischen Heiligthümer…, Hamburg 1711. Dieser Foliant ist insofern ein wichtiges Zeugnis jüdisch-christlicher Geschichte, als  der Autor nicht nur biblische Texte heranzieht, sondern auch jüdische Literatur und Werke christlicher Hebraisten seiner Zeit… Weiter »

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Gottfried Traub – ein prominenter Vertreter des theologischen Liberalismus in Dortmund

Gottfried Traub, 1901-1912 Pfarrer der Reinoldigemeinde, ist durch seine zahlreichen Publikationen und die öffentliche Auseinandersetzung um seine Entlassung aus dem kirchlichen Dienst über Dortmund hinaus als streitbarer Vertreter des Liberalismus bekannt geworden (siehe „Evangelisch in Dortmund 1521 bis 2017“, S. 230f.) Die langjährigen Konflikte um seine theologische Position verstellen leider oft den Blick auf den… Weiter »

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Luthers 450. Geburtstag in Brechten

Nach dem Festgottesdienst am Sonntag, 19. November 1933 wird in Brechten ein Lutherstein enthüllt und im Gedenken an den Reformator ein Baum – hier eine Linde – gepflanzt. Die Brechtener nehmen in großer Zahl an diesem Festakt teil und hören die Ansprache ihres Pfarrers Ludwig Holtmeier – umrahmt von Kirchenfahnen und der Hakenkreuzfahne.