Kirchentag 2019

Vom 19. bis 23. Juni 2019 findet der Deutsche Evangelische Kirchentag in Dortmund statt. Ausgewählte Bilder und Dokumente folgen. Näheres zum Programm erfahren Sie unter www.kirchentag.de

Evangelisch in Dortmund 1517-2017

In 42 Beiträgen schildern die Autorinnen und Autoren interessante Episoden vom 16. Jahrhundert bis heute. Portraits von Frauen und Männern, die sich in Kirche und Diakonie engagiert haben, ergänzen die historischen Beiträge. Das Buch umfasst 368 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen und ist im Klartext-Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich (22,95 €). In diesem Blog… Weiter »

Kirchenkampf im National­sozialismus

Innerhalb Wesfalens war Dortmund das Zentrum der Bekennenden Kirche. Hier fanden wichtige „Bekenntnissynoden“ statt, die den Einfluss der „Deutschen Christen“ auf die Kirche abwehrten. Hier befand sich die Zentrale des Provinzialbruderrates, dem die große Mehrheit der westfälischen Pfarrer angehörte.

Reformations­jubiläen

Der 31. Oktober 1517 als Tag des „Thesenanschlags“ Martin Luthers, die Übergabe der Confessio Augustana am 25. Juni 1530, Luthers Geburtstag am 10. November 1483 oder Luther auf dem Reichstag von Worms 1521 gaben immer wieder Anlass, an die Reformation und das Werk Martin Luthers zu erinnern. Lokale Ereignisse im Zusammenhang der Reformation kamen hinzu…. Weiter »

Zuletzt
  • Pfarrgehalt vom Wetter abhängig

    Bis ins 19. Jahrhundert hinein setzt sich das Einkommen der Pfarrer aus verschiedenen Bestandteilen zusammen: Erträge aus Land- und Forstwirtschaft, Gebühren für Amtshandlungen, Bargeld. Der Pfarrer der Kirchengemeinde Brechten, Johann Adolf Broelemann, macht in seiner Chronik für die Jahre 1823 und 1834 nähere Angaben und stellt mit Bedauern fest, dass die große Dürre die Getreidepreise… Weiter »

  • Luthers maßlose Polemik gegen Juden

    Der Dortmunder Stadtdrucker Arnt Westhoff gibt im Jahr 1595 einen Auszug aus Martin Luthers Schrift von 1543 „Von den Juden und ihren Lügen“ heraus. (Näheres im Buch „Evangelisch in Dortmund 1517 bis 2017“, S. 145f.). Die Dortmunder Bearbeitung lässt bereits im Titel und auch im Nachwort die Stoßrichtung erkennen: Zunächst der „Christliche Unterricht“ zu der… Weiter »

  • Reformation gerät in Vergessenheit

    Auf der Tagung der  Kreissynode Dortmund im Jahr 1826 spricht sich der Superintendent dafür aus, jährlich am 31. Oktober – sofern dieser Tag auf einen Sonntag falle – oder am folgenden Sonntag eine Reformtionspredigt zu halten zum „heilsamen Andenken an die große Wohltat der Kirchenverbesserung“. Dies sollte möglichst „ex officio“ angeordnet werden, damit der einzelne… Weiter »

  • Vereinigung ohne Einförmigkeit

    Die Vereinigung ehemals getrennter lutherischer und reformierter Gemeinden zu „evangelischen Gemeinden“ ist im Kirchenkreis Dortmund von mehrjährigen Debatten begleitet. Nachdem der Schritt in der Gemeinde Lünen bereits 1826 vollzogen ist, findet auf der Kreissynode 1827 eine breite Diskussion statt: Soll der Konfessionsname der Kirchengemeinden verändert werden? Kann man den Ritus beim Abendmahl vereinheitlichen, ohne die… Weiter »

  • Naturkatastrophe als Strafgericht

    Im Dezember 1660 tobt über Dortmund „ein großer, mächtiger und gewaltiger Sturm-Wind“, der in der Stadt große Schäden anrichtet. Kurz nach der Katastrophe hält der Dortmunder Superintendent Bernhard Dresingk in der Reinoldikirche eine Predigt, in der er dieses Ereignis als Strafgericht Gottes deutet. Näheres beschreibt Michael Basse in dem vom Kirchenkreis herausgegebenen Buch „Evangelisch in… Weiter »

  • Tote Soldaten aus Nette 1939-1944

    In einer einfachen Kladde hält der Pfarrer in Nette die „Gefallenen“ von 1939 bis Oktober 1944 fest. Die Gemeindeglieder, die im Zweiten Weltkrieg als Soldaten ihr Leben lassen mussten, sind mit knappen biografischen Angaben und Hinweisen zu den Todesumständen, soweit sie den Angehörigen bekannt waren, aufgeführt. In der Regel fand in der Kirche in Nette… Weiter »

  • Liebe und Zutrauen für zarte Kinderseelen

    Als Lehrer Schmidt aus Vellinghausen bei Sölde im Jahr 1837 als neuer Lehrer an die evangelische Schule in Sölde kommt, hält er eine programmatische Ansprache zu seiner Einführung. Die Worte an seine Schüler beeindrucken nicht allein durch die Verbindung von persönlichem Glauben und Erziehungsvorstellungen. In seinen Augen ist der Lehrer nicht nur Vermittler traditioneller Tugenden… Weiter »

  • Geschenk für Pfarrer Wilhelm Wiehe

    Ihrem „verehrten Seelsorger Herrn Pfarrer Wiehe“, der über drei Jahrzehnte an St. Reinoldi tätig war, widmeten das Presbyterium und die Repräsentation der Gemeinde eine prachtvolle in Leder gebundene und reich verzierte Abschiedsurkunde mit Datum 1. Januar 1901: „Dreiunddreißig Jahre lang haben Sie uns aus gläubigem Herzen mit Klarheit und in Kraft den ganzen Rath Gottes… Weiter »

  • Landgraf ordiniert Dortmunder Pfarrer

    Arnold Christian Vogt aus Dortmund wird von Wilhelm, Landgraf von Hessen, im Jahr 1703 zum Militärpfarrer („Lagerpfarrer“) der Dragoner berufen. Der Auftrag des Militärpfarrers wird im Urkundentext abgeleitet von den Aufgaben der Priester im Kampf des Volkes Israel gegen seine Feinde, nämlich die Förderung des Gottvertrauens der Soldaten. Die Ordination in der Reinoldikirche erfolgt nach… Weiter »

  • Reinlichkeit nicht nur der Kinder

    Die Dienstanweisung der Kirchengemeinde Lünen für die „Kleinkinder-Lehrerinnen“ (Erzieherinnen) aus dem Jahr 1894 enthält neben einer Aufgabenbeschreibung einen detaillierten Stundenplan für alle Werktage von 8.00 bis 15:00 Uhr. Darin haben u.a. das Geschichtenerzählen, Singen, Turnen, Papierfalten, Auswendiglernen ihren festen Platz, aber auch das freie Spiel. Am Samstagnachmittag reinigt die Lehrerin die Schule.   LkA_EKvW_4_86_853_Instruktion_Lehrerin Transkript LkA… Weiter »