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Pfarrer Ludwig Steil – von der Steinwache ins KZ Dachau

Ludwig Steil, der kurz vor Kriegsende im KZ Dachau an Lungenentzündung verstarb, hat aus seiner Haft in Dortmund und Dachau Briefe an seine Familie und an Freunde geschrieben, die 1947 in Auswahl in einer kleinen Broschüre veröffentlicht wurden. Maria Weller, eine der ersten Dortmunder Theologinnen, hat dieses Heft von  Steils Ehefrau erhalten und später der… Weiter »

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Eichlinghofen: „Deutsche Christen“ in Gremien und Gottesdienst

  In der Kirchengemeinde Eichlinghofen kommt es in den Jahren 1933 und 1934 zu scharfen Kontroversen zwischen einer deutschchristlichen Minderheit in der Gemeindevertretung und im Presbyterium auf der einen Seite sowie der bekenntnistreuen Mehrheit andererseits. Pfarrer Fritz Heuner stellt die D.C.-ler zur Rede und schreibt Vermerke über einzelne Vorfälle ins Protokollbuch. Als im Januar 34… Weiter »

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Superintendent Fritz Heuner

In den Jahren 1937 und 1938 wird Superintendent Heuner wegen seiner Aktivitäten in der Bekennden Kirche viermal verhaftet. Nach seiner 14tägigen Gestapo-Haft im Mai 1938 wird er mit einem für das gesamte Reich geltenden Redeverbot belegt und aus der Provinz Westfalen ausgewiesen. Als Fritz Heuner wenige Monate später unter Anrufung Gottes den Treueid auf Adolf… Weiter »

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Bekenntnisversammlung in Eichlinghofen

Fritz Heuner, von 1919 bis 1935 Pfarrer in Dortmund-Eichlinghofen, lädt mit Kirchmeister Wilhelm Hansmann zur Bekenntnisversammlung ins Gemeindehaus ein. „Nur diese persönliche Ausweiskarte berechtigt zum Eintritt.“

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Geschichtsschreibung ohne Zensur in Wickede

Pfarrer Carl Friedrich Zahn (1794-1858), 25 Jahre Pfarrer in Wickede, hat eine Chronik des Dorfes verfasst, die bereits vor ihrem Erscheinen Wirbel verursacht. Als die Königliche Regierung in Arnsberg das Manuskript beanstandet und ihn auffordert, es zu überarbeiten, kämpft er mit großer Entschlossenheit und originellen Argumenten gegen jede Form von Zensur. In seinen Augen hat… Weiter »

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Paul Gerhardt im Revier – 1963

Oberbürgermeister Dietrich Keuning skizziert die „Lebendigkeit der Stadt“, die Realität des industriellen Arbeitsalltags und zitiert am Eröffnungsabend des Kirchentages 1963 aus Paul Gerhardts Lied „Nun ruhen alle Wälder“. Er stellt die Spannung zwischen dem Alltag und der Sehnsucht der Menschen im Industrierevier heraus : Keuning  

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Kirchentagsvorbereitung 1963

Fünf Monate vor dem Kirchentag findet in Dortmund eine „Rüstwoche“ zur Vorbereitung statt. In diesem Rahmen beschreibt Kirchentagspräsident Reinold von Thadden-Trieglaff den Erosionsprozess, in dem sich die Volkskirche befindet. Er sieht zwischen Ost und West eine „Gemeinsamkeit des Unglaubens“, mit der sich die Kirche auseinanderzusetzen hat. Der Evangelische Kirchentag als  Bruderschaft von Christen muss in… Weiter »

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Christen und Juden beim Kirchentag 1963

Der Israel-Abend beim 9. Deutschen Evangelischen Kirchentag in München hatte den Anstoß gegeben, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die dem Verhältnis der Christen zu den Juden besondere Aufmerksamkeit schenken sollte. Daraus ging die Arbeitsgemeinschaft Christen und Juden beim Kirchentag hervor, die seit dem Berliner Kirchentag 1961 regelmäßig diesen Themenschwerpunkt vorbereitete. So kamen am 25. Juli 1963… Weiter »

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Toleranz in Zeiten des Antisemitismus? – Superintendent zum Synagogenneubau

Ein ungwöhnliches Zeugnis an einem ungewöhnlichen Ort: Im ersten Jahrgang der „Monatsschrift für Gottesdienst und kirchliche Kunst“ aus dem Jahr 1897 ist die Rede eines Superintendenten aus den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts zur Grundsteinlegung einer Synagoge in einer westfälischen Stadt abgedruckt, leider ohne genauere Angaben. Die Begründung der Herausgeber, Friedrich Spitta und Julius Smend,… Weiter »