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Weit mehr als Almosen – Schenkungen und Vermächtnisse

Das Kirchliche Amtsblatt des Königlichen Konsistoriums Westfalen in Münster veröffentlicht regelmäßig Schenkungen und Vermächtnisse, die Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen von ihren Gemeindegliedern oder auch von Firmen erhalten haben. So auch im Jahr 1897. Selbst die Konfirmanden tragen mit ihren Spenden zur Ausstattung der Kirchen und in Mengede sogar zum Bau des Krankenhauses bei.

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Schulordnung regelt Beten und Haareschneiden

Schulordnung des Archigymnasiums „Das älteste Dortmunder Gymnasium, gegründet 1543 (Näheres sie „Evangelisch in Dortmund“, S. 10ff.), genoss über Dortmund hinaus einen guten Ruf als „Gelehrtenschule“ und zog Schüler auch aus benachbarten Ländern an. Die Schüler hatten sich einer strengen Schulordnung zu unterwerfen, in der das morgendliche Wecken – um 5 Uhr! – die täglichen Gebete,… Weiter »

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Gerard Bunk – ein Ausnahmeorganist

Gerard Bunk (1892-1958) hat die Dortmunder Kirchenmusik im 20. Jahrhundert maßgeblich geprägt. Durch seine Orgelfeierstunden an St. Reinoldi und seine Kompositionen genießt er auch überregional einen hervorragenden Ruf. Er veranstaltet mehr als 500 Kirchenmusiken an der Reinoldikirche. Näheres in „Evangelisch in Dortmund“, S. 107ff.

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Chöre und Kirchenmusiker aus dem ganzen Land in Dortmund

Vom 6. bis 8. Juni 1931 veranstaltet der „Evangelische Kirchengesangverein für Deutschland“ den 32. Kirchengesangstag in Dortmund. Im Eröffnungsgottesdienst in der Reinoldikirche hält Generalsuperintendent D. Gennrich, Königsberg, die Predigt, an der Orgel Gerard Bunk. Die vereinigten Posaunenchöre musizieren unter der Leitung von Johannes Kuhlo auf dem Alten Markt. Am Sonntagvormittag finden in allen evangelischen Innenstadtkirchen… Weiter »

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Nietenwärmer, Flaschenspüler oder Pferdejungen unter Tage?

Im Jahres-Bericht über die Volksschulen in der Stadt Dortmund für das Schuljahr 1906 wird auch über die „Hilfsklassen für Schwachsinnige“ getrennt nach Konfessionen berichtet. Auffällig sind der schlechte Gesundheitszustand der Schülerinnen und Schüler sowie die geringen Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt. Die meisten Mädchen finden nach der Schule gar keine Arbeits- oder Ausbildungsstelle und bleiben im… Weiter »

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Schulstreik in Marten

Im September 1956 entschließen sich evangelische Eltern, deren Kinder die Germania-Schule besuchen, ihre Kinder wochenlang nicht zur Schule gehen zu lassen. Anlass ist eine Entscheidung der städtischen Schulverwaltung, die Schulbezirksgrenzen für die neu errichtete Friedens-Schule (Gemeinschaftsschule), die katholische Bekenntnisschule und auch die evangelische Germania-Schule zu verändern. Die evangelischen Eltern protestieren über etliche Wochen gegen die… Weiter »

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Reformationsgedenken 1970

„Am Abend des 11. November 1970 war die Reinoldikirche bis auf den letzten Platz besetzt“ – stellt der Pfarrer an St. Reinoldi und spätere Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen Hans-Martin Linnemann in seinem Bericht zu „400 Jahre evangelische Kirche in Dortmund“ für die katholische Kirchenzeitung fest. Im Rahmen einer Geistlichen Abendmusik zum Reformationsgedenken hält… Weiter »

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Kirchentage in Dortmund

Die Kirchentage 1963 und 1991 skizziert Matthias Dudde in „Evangelisch in Dortmund 1517 bis 2017“, S. 317ff. Der 11. Deutsche Evangelische Kirchentag fand vom 24. bis 28. Juli 1963 in Dortmund statt. Im offiziellen Dokumentationsband zu diesem Kirchentag bemerkt Friedbert Lorenz in seinem Vorwort: „Ein Kirchentag verläuft anders, als es diejenigen erwarten, die ihn planen… Weiter »

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Kinderkirchentag 1963

Den Dortmunder Kinderkirchentag 1963, der acht Tage vor dem 11. Deutschen Evangelischen Kirchentag stattfinden soll, bereitet Pfarrer Johannes Heider mit einer Arbeitsgruppe vor. Mit dem Verteilblatt für Kindergottesdienstbesucher „Der Kinderbote“ (Folge Nr. 10 vom 14. Juli 1963, Schriftenmissionsverlag Gladbeck) lädt Pfarrer Heider die Kinder zum 16. Juli in die Westfalenhalle. Weitere Einladungen ergehen an die… Weiter »

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Ab 7 Söhnen kostenlose Taufscheine

Die Ausstellung eines Taufsteins durch den Pfarrer kann in  besonderen Fällen gebührenfrei erfolgen –  nämlich dann, wenn bedürftige Eltern damit Erziehungsgeld beantragen wollen. Das Erziehungsgeld konnte bedürftigen Eltern ab sieben und mehr Söhnen gewährt werden. Die Zahl der Töchter spielte dabei keine Rolle. Amts-Blatt Arnsberg vom 7. August 1819  „Die Frage: ob die Pfarrer für… Weiter »